10 Tipps gegen das Grauen des Anschreibens
10 Tipps gegen das Grauen des Anschreibens

An Vorschlägen, Mustertexten und Inspirationen mangelt es wirklich nicht im World Wide Web. Das ganze sollte doch machbar sein. Doch manche Tipps können auch hinderlich sein oder gar zu einer Schreibblockade führen. Wenn es heißt: „Tu dies nicht. Schreib auf keinen Fall das. So was ist komplett out!“ Worthülsen wie „…hiermit bewerbe ich mich…“ oder „…mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen…“ werden oft als alter Hut abgetan.
Das paradoxe daran ist, dass man dann genau an diese Worte denken muss. Das ist wie bei dem folgenden Trick: Stellen Sie sich bitte jetzt keinen, wirklich bitte keinen Elefanten vor. Na, welches Bild hatten Sie gerade im Kopf? Genau, Sie sehen einen Elefanten, obwohl Sie ja das gar nicht sollten. So geht es einem dann auch bei dem Formulieren des Anschreibens. Man soll ja bloß nicht diese Sätze verwenden, aber leider lassen Sie einen nicht los.
Ein gutes Anschreiben herzustellen, ist jedoch kein Hexenwerk:

  1. Lassen Sie sich nicht verrückt machen. Sie schaffen das!
  2. Suchen Sie sich im Internet eine Vielzahl von Mustervorschlägen heraus, die Ihnen gefallen und die zu Ihnen passen.
  3. Lesen Sie sich diese alle durch, um ein Gefühl für das Texten eines Anschreibens zu erhalten.
  4. Legen Sie die Mustertexte anschließend weg und schauen Sie diese nicht mehr an. Sie laufen sonst Gefahr, dass Sie abschreiben und das gilt als wenig originell.
  5. Als Nächstes nehmen Sie sich die Homepage, den Blog, die Facebook-Seite und andere Auftritte des Unternehmens vor und überlegen sich, warum Sie genau dort arbeiten möchten. Schreiben Sie dabei Ihre wichtigsten Punkte zusammen, die Sie auf jeden Fall im Anschreiben haben möchten.
  6. Jetzt kommt das Stellenangebot ins Spiel. Notieren Sie sich Antworten zu den folgenden Fragen: Welche Fähigkeiten (Hard- und Softskills) bringen Sie mit? Was können Sie davon besonders gut? Gibt es eventuell Projekte, die Sie als Beispiel nennen können?
  7. Nun wird es kniffliger: Mit welchen Eigenschaften könnten Sie für das Unternehmen eine Bereicherung sein? Was zeichnet Sie als Mitarbeiter aus? Was macht Sie besonders?  Zugegebenermaßen sind das keine leichten Fragen.
  8. Letztendlich gilt es die gewonnenen Informationen in einem Text zu verpacken. Mittlerweile haben Sie schon ein gutes Gefühl dafür bekommen, über was Sie schreiben können. Legen Sie einfach los. Sie werden merken, dass Ihnen nach einiger Zeit  das Formulieren leichter von der Feder geht.
  9. Lassen Sie Ihr Anschreiben einen Tag ruhen und schlafen Sie darüber. Lesen Sie es noch einmal durch. Oft fällt einem mit klaren Kopf noch etwas ein bzw. auf, dass man sonst übersehen hätte.
  10. Sind Sie zufrieden? Dann geben Sie ein oder zwei Personen aus Ihrer Familie oder aus Ihrem Freundeskreis die Bewerbung zum durchlesen weiter. Dadurch bekommen Sie Feedback und weitere Anregungen, die Sie Ihrem Traumjob ein Stückchen näher bringen.

Wir drücken Ihnen die Daumen für Ihre Jobsuche. Bei Interesse stöbern Sie doch einfach mal in unserer Stellenbörse. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
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Bild: © Klaus Eppele – Fotolia.com
 

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