Die Grundlage zur Erstellung einer Lohnabrechnung bildet ein Nachweis darüber, wie viele Stunden ein Mitarbeiter im Monat genau gearbeitet hat. Daher führt jeder unserer Mitarbeiter sogenannte Leistungsnachweise. Auf diesen trägt er die Arbeitstage, den Arbeitsbeginn, sowie das -Ende und die geleisteten -Stunden des jeweiligen Tages für eine Woche ein.
Anschließend werden diese Nachweise dann mittels Unterschrift vom Mitarbeiter sowie vom Entleiher (dem Unternehmen bei dem unser Mitarbeiter gerade im Einsatz ist) bestätigt und freigegeben. Daraufhin sendet der Mitarbeiter sie an diejeweilige Geschäftsstelle. Diese prüft dann, ob die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen- und Ruhezeiten eingehalten wurden. Und so sehen diese gesetzlichen Regelungen aus:

Pausenzeiten:

Bei 0-6 Arbeitsstunden       keine Pause

Bei 6-9 Arbeitsstunden       mind. 30 Min. Pause

Bei 9-10 Arbeitsstunden     mind. 45 Min. Pause

Ruhepausen:

Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit mindestens 11 Stunden Ruhezeit einhalten. Dies bedeutet, dass jeder Mitarbeiter erst einmal eine Pause von 11 Stunden einlegen muss, bevor diese wieder weiter arbeiten dürfen.

Damit wir immer einen Überblick, über die geleisteten Arbeitsstunden unserer Mitarbeiter haben, ist es wichtig, dass diese die Arbeitszeitnachweise bis spätestens am Dienstag der folgenden Woche in der Lohn- und Sachbearbeitung geben – somit haben wir noch genügend Zeit diese zu prüfen sowie für die Abrechnung ins System einzutragen.
Außerdem haben unsere Mitarbeiter jederzeit die Möglichkeit, Anträge wie z. B. für Urlaub oder Zeitausgleich bei uns anzufragen und zu erhalten. Gut zu wissen: Der Urlaubsanspruch eines Arbeitnehmers erhöht sich mit zunehmender Dauer der Betriebszugehörigkeit und steigt somit im Laufe der Jahre auf 30 Arbeitstage. Für Teilzeitbeschäftigte wird der Jahresurlaub anteilig berechnet.
Und wenn ein Mitarbeiter mal Überstunden macht, werden ihm diese natürlich gutgeschrieben. Für jeden Arbeitnehmer wird hierfür nämlich ein Arbeitszeitkonto geführt. Auf dieses Konto werden diejenigen Stunden übertragen, die über die regelmäßige Arbeitszeit pro Monat hinaus geleistet werden. Zulässig ist außerdem die Übertragung von Minusstunden. Die aufgelaufenen (angesammelten) Stunden können dann nach Absprache mit dem Arbeitgeber durch Freizeit ausgeglichen werden. Auch für Arbeitsstunden, die ein Mitarbeiter auf seinem Arbeitszeitkonto sammeln kann, gibt es Regelungen: Es dürfen maximal so viele Stunden übertragen werden, dass die Grenzwerte von 150 Plusstunden und 21 Minusstunden nicht überschritten werden.
All diese Nachweise unserer Mitarbeiter sammeln wir in der Lohn- und Sachbearbeitung bis zum 5. Arbeitstag des Kalendermonats und beginnen ab diesem Tag mit der Lohnabrechnung für den voran gegangenen Monat. Abschließend erfolgt dann die Überweisung von Lohn bzw. Gehalt auf das Girokonto jedes Mitarbeiters sowie der Versand der Lohnabrechnung an unsere Mitarbeiter.
Wir hoffen, dass wir Ihnen die einzelnen Schritte sowie den Ablauf einer Lohnabrechnung etwas näher bringen konnten. Bei weiteren Fragen steht Ihnen die Lohn- und Sachbearbeitung selbstverständlich auch gerne zur Verfügung.
Liebe Grüße
Roxana Buron
(Auszubildende GS Regensburg)
 
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