Ein Schnapschuss bevor die Messe beginnt (die Kollegen richten sich gerade für das Foto her)

06:30 Uhr: Aufstehen an einem Samstag gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Aber heute sind wir auf derJobmesse in München und da heißt es nun mal früh aufstehen. Die Kollegin holt mich pünktlich ab und los geht es auf die Autobahn. Ein wenig aufgeregt sind wir schon. Schließlich haben wir viel vor.
Nach den praktisch leeren Straßen erreichen wir die Mercedes Niederlassung an der Donnersberger Brücke. Absolut überwältigt sind wir von dem Rießen-Komplex. „Die Jobmesse“ prankt an einem Laster und der Weg ist nicht mehr weit.
Im 2. Stock stehen unsere Münchner Kolleginnen bereit. Der Messestand wurde schon am Freitag aufgebaut und so bringen wir nur noch die letzten Sachen an. Spannend ist es wie die anderen Arbeitgeber sich präsentieren. Da wird alles aufgefahren von der Butterbreze bis zum Quietscheentchen. Ein wahres Fest für Werbeartikel-Junkies. Die Kollegen aus Bad Aibling treffen ein und wir schreiben noch schnelleinen Post an unsere Fans auf Facebook, damit auch jeder zu uns findet. Die Eröffnungsrede wird gehalten und schon dürfen die ersten Besucher auf das Gelände.
„Damit haben wir nicht gerechnet!“ spricht mich Frau Mathe nach der Messe an. Die Kollegen stimmen mit ein. Sobald die Türen geöffnet werden, kommt ein regelrechter Ansturm an Interessierten. Gespräche werden geführt,Flyer und Visitenkarten verteilt, Bewerbungen abgegeben und mögliche Arbeitsstellen diskutiert. Den Kollegen bleibt fast nicht die Zeit zum Wasser oder dem rettenden Kaffee zu greifen. Gut, ganz unschuldig sind wir nicht gerade. Schließlich sprechen wir auch ganz gezielt neugierig wirkende Messebesucher an. Manchmal traut man sich als Bewerber nicht sofort auf die Menschen an den Ständen zu zugehen. Da hilft es einem, wenn man angesprochen wird.
Für Arbeitssuchende, Berufseinsteiger, Schüler, Quereinsteiger und Mütter oder Väter nach dem Erziehungsurlaub war die Messe ein Fest. Eine Vielzahl an Unternehmen haben sich auf der Messe präsentiert. Das schöne an so einem Tag ist, dass man ohne ein Vorstellungsgespräch den Arbeitgeber persönlich kennen lernen kann. Einige Bewerber haben sich auf die Gespräche direkt vorbereitet und ihre Unterlagen mitgebracht. Das ist eine sehr gute Idee, da man dann gleich dem potenziellen Arbeitgeber die Mappe mitgeben kann.
Einige Aussteller haben auch gleich die Chance genutzt und direkt Gespräche mit potenziellen Mitarbeitern geführt. Dies war in aller Ruhe an separaten Tischen möglich.
Ich persönlich war noch nie auf einer Jobmesse und war erstaunt, welche Möglichkeiten Sie einem bietet (abgesehen von den Werbegeschenken).
Besonders auch auf der Arbeitgeberseite. Wenn man sich einmal nur die Hard-Facts ansieht: Über 100 Bewerbungen haben wir gezählt, aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Vier Tage nach der Messe haben wir immer noch Zulauf. Falls Sie jetzt auch neugierig auf uns geworden sind, hier geht es übrigens zu unsererStellenbörse. Zudem haben wir viele interessante Personen kennen gelernt vom Berufeinsteiger bis zur Führungskraft, ob aus demkaufmännisch,gewerblich-technischen oderGesundheit- und Pflegebereich. Erstaunlicherweise fand ich, dass einige Jobsucher am Samstagabend daheim in Ruhe unsere Homepage angeschaut haben und uns dann am Sonntag noch mal extra besucht haben.
Man sieht auf einer Messe kann man nicht nur Werbeartikel abstauben und seine Marke präsentieren, es werden auch Menschen zusammengebracht.
Aber eigentlich war ich ja aus einem anderen Grund hier – nämlich zum Videodreh. Meist ist es anschaulicher etwas als Film anzusehen, als nur darüber zu sprechen. Gesagt, getan. – Also seien Sie gespannt auf unsere baldigen Ergebnisse. 🙂
 
Bild: zeitconcept

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