E-Mails und die Netiquette. Do´s und Dont´s in Geschäftlicher E-Mailkorrespondenz.

Wie sieht sie also aus, die gute Geschäfts E-Mail?
Betreff: Muss ein Betreff sein? Ja, und zwar unbedingt, denn der liefert dem Empfänger eine erste Info über Anliegen und Dringlichkeit. Außerdem macht er anschließend die Eingruppierung und das wieder finden der Nachricht erheblich leichter.
Die Anrede: Oh ja, die Anrede muss auch sein – auch bei häufigem Kontakt. Natürlich kann diese etwas lockerer ausfallen als bei einem Geschäftsbrief, weglassen oder auf ein einfaches „Hallo“ (ohne Nahmen, Anrede oder dergleichen) reduzieren darf man diese aber trotzdem nicht.
Der Text: Egal wie kurz oder lang die Nachricht ist, sie sollte fehlerfrei sein! Vor dem Absenden nochmal kurz einen Blick auf von Satzbau und Rechtschreibung zu werfen schadet nie. Denn auch wenn es Unternehmensintern nicht so streng gehandhabt wird, man weiß ja bekanntermaßen nie, an wen eine E-Mail weitergeleitet wird.
Typische „Sünden“ die aus Chats, SMS oder privater Kommunikation in die berufliche Welt überschwappen in der sie aber nichts zu suchen haben sind unter anderem folgende:

  • Smileys oder sog. Emoticons :-O Genau, so was hat hier nix zu suchen!
  • Fehlender, überflutender oder falscher Einsatz von Satzzeichen!!!!!!!!!!!!!!! Irgendwie liest es sich mit doch besser oder
  • alles klein schreiben – so was würde man doch auch in den bewerbungsunterlagen tunlichst unterlassen?
  • BPG, ff, LMFAO, WASA %-( Genau, das kennt nicht jeder! Abkürzungen sollten generell nicht und wenn, dann nur eingesetzt werden wenn man davon ausgehen kann dass das Gegenüber diese auch kennt wie zum Beispiel ein „z.B.“.
  • GANZ WÖRTER ODER SÄTZE GROSS SCHREIBEN UM ETWAS ZU BETONEN! MAN, RUMSCHREIEN IST NICHT!
  • Fett, kursiv, doppelt unterstrichen und lila. Bei der Formatierung gilt: Weniger ist mehr.

Die Grußformel: Wie auch die Anrede darf die Grußformel nicht fehlen. Ein „Mit freundlichen Grüßen“ passt eigentlich immer und ist solider Standard.
Signatur: Als privater Absender ist sie kein Muss, eine Signatur sieht aber super und professionell aus. Enthalten sollte die E-Mail-Signatur zumindest den vollständigen Namen, die Postanschrift und die Telefonnummer.
Die optimale Geschäftsemail hat sehr viel mit dem klassischen Geschäftsbrief gemeinsam. Dont´s des Geschäftsbriefs sind im Zweifelsfall auch Dont´s für die E-Mail.
Wir haben noch ein wunderbar unterhaltsames Negativbeispiel ausgegraben, das bestimmt schon der ein oder andere kennt, aber immer wieder lustig ist. Manu schafft es konsequent so ziemlich jeden erdenklichen Fehler zu machen.

Bild: © Web Buttons Inc – Fotolia.com

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