Arbeitskollegin Dori aus der Geschäftsstelle Erlangen
Arbeitskollegin Dori aus der Geschäftsstelle Erlangen

Wissenschaftliche Studien belegen sogar, dass ein Hund im Büro das Arbeitsklima deutlich verbessern kann. Hunde können helfen Stress abzubauen und sie tragen dazu bei die Motivation ihrer zweibeinigen Kollegen zu steigern. So begrüßt ein Hund beispielsweise morgens jeden seiner „Kollegen“ persönlich – Schwanzwedeln und eventuelles Ablecken inklusive. Er ist außerdem eine willkommene Abwechslung nach einem anstrengenden Telefonat  und in den Mittagspausen kann man mit ihm und einigen anderen Kollegen einen wunderbar erholsamen Spaziergang durch den nächsten Park unternehmen. Solche gemeinsamen Aktivitäten der Kollegen tragen nicht nur dazu bei die Kommunikation zu steigern sondern haben sicherlich auch schon zu der einen oder anderen glorreichen Idee geführt.
Wer seinen Hund ins Büro mitnehmen möchte, muss allerdings ein paar Punkte beachten. Zu allererst sollte vom Hundehalter das Einverständnis seines Chefs und seiner Kollegen eingeholt werden. Denn man sollte sein Tier wirklich nur dann mitbringen, wenn keiner im Büro etwas dagegen hat. Dazu gilt es vielleicht auch eventuelle Ängste und Vorurteile der Kollegen gegenüber dem eigenen Haustier abzubauen. Der Tierschutzbund empfiehlt darüber hinaus im Büro eine hundefreundliche Atmosphäre zu schaffen. Hierzu gehören ein gemütlicher Liege- und Rückzugsplatz, beispielsweise in Form einer Decke. Außerdem sollten auch Futter- und Wassernäpfe sowie Spielzeug mitgebracht werden.
Im Gegensatz zum Hund eignen sich andere Haustiere nicht besonders als tierische Begleiter in Büro. Für Nager, wie beispielsweise Hamster ist alleine die Anfahrt mit dem Auto schon extrem stressig. Außerdem sitzt dieser dann den ganzen Tag im Büro in seinem Käfig, wo man ihn ja auch nur schwer streicheln kann.  Katzen wiederrum sind viel zu eigenständig. Sie suchen sich ihren Aufenthaltsort am liebsten selbst aus und hängen nicht so sehr an ihren menschlichen Begleitern wie der Hund. Daher ist von all unseren Lieblingshaustieren wirklich der Hund am besten dafür geeignet ins Büro mitgenommen zu werden. So kann er immer bei seinem Rudel bleiben – oder es gar noch erweitern.
Auch eine unserer Geschäftsstellen hat bereits eigene Erfahrungen mit einem Bürohund gesammelt. Laut eigenen Aussagen wird der tierische Kollege durchweg positiv aufgenommen. Meist liegt er wohl brav auf seinem Platz und freut sich über gelegentliche Streicheleinheiten.
Unsere persönliche Erfahrung sowie das Ergebnis der Studie bestätigen, dass ein Hund als Begleiter im Büro den beruflichen Alltag durchaus aufwerten kann. Und wenn auch Sie Ihren Vierbeiner mal mit ins Büro nehmen wollen und die oben genannten Punkte beachten, sollte einem erfolgreichen Arbeitstag für Hund und Halter nicht im Wege stehen. Und vielleicht entstehen auf diesem Wege auch neue tierische und menschliche Freundschaften.
 
 
Foto: Martina Kießling (GS Erlangen)
 

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