iGZ und der Einsatz für eine gute Zeitarbeit

Bestimmt haben Sie schon in einer unseren Broschüren gelesen, dass wir Mitglied sind und den iGZ-Tarifvertrag anwenden. Und vielleicht haben Sie sich gefragt, was eigentlich genau der iGZ ist bzw. was er eigentlich macht. Mit diesem Artikel möchten wir etwas Licht ins Dunkel bringen.
Der iGZ wurde 1998 von Arbeitgebern der Zeitarbeitsbranche gegründet und hat mittlerweile 2.700 Mitgliedsunternehmen. Einer der Vorteile an dem Zusammenschluss der Personaldienstleister ist, dass sie mit der DGB-Tarifgemeinschaft (Zusammenschluss von Gewerkschaften wie IG Metall, ver.di usw.) einen Tarifvertrag für die Zeitarbeit aushandeln konnten. Der Tarifvertrag sieht bis heute einen Mindestlohn vor und jährlich steigende Löhne. Zudem wurden Regelungen für Urlaub, Krankheit und Kündigung getroffen. Eine Gleichbezahlung von Arbeiternehmern über Überlassung und Arbeiternehmern, die über Werkverträge beschäftigt sind, wurde zudem beschlossen. Damit wurden die Rechte der Zeitarbeiter gestärkt und Lohnungleichheit sowie Lohndumping entgegengewirkt. Alle Mitgliedsunternehmen müssen sich daran halten.
Der iGZ setzt sich auch in anderen Bereichen für gute Zeitarbeit ein, denn nur gute Zeitarbeit wird dauerhaft gesellschaftlich akzeptiert sein. So müssen sich alle Mitglieder an den Ethik-kodex halten, der für Fairness, Zuverlässigkeit, Respekt, Vertrauen und Seriosität steht. Mitglieder, die gegen den Kodex verstoßen, werden von der Kontakt- und Schlichtungsstelle geahndet.
Auf der Website der iGZ findet man auch als Nicht-Mitglied einige Informationen zu Zeitarbeit, Statistiken, Videomaterial, Studien und Literatur, FAQs, Tarifverträgen mit der DGB-Tarifgemeinschaft, Mitgliedsfirmen und vieles mehr. Einige Materialien stehen auch als Download zur Verfügung.
Wir sind stolz darauf ein Mitglied des iGZ zu sein und damit zu zeigen, dass für uns faire und gute Zeitarbeit grundlegend ist.

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