Auch unter unseren Mitarbeitern und Bloglesern sind viele Mütter die als Familienmanagerin und berufstätige Frau in einer Doppelrolle stecken, die nicht immer leicht zu füllen ist. So müssen Fahrten zum Kindergarten organisiert, Arzttermine (hier viell. nur Arzttermine (so oft Kind sonst) wahrgenommen und ganz nebenbei die Kleinen  auch noch erzogen werden, ohne dass die Arbeit darunter leidet.
Die gute Nachricht: Die Rolle der Frau wird im Berufsleben immer mehr gestärkt und Debatten um Frauenquoten machen deutlich, dass sich die Arbeitswelt weiter verändert. Mitarbeiter und Unternehmen müssen sich gleichermaßen anpassen, um die Talente der Familienmanager auch im Betrieb nutzen zu können. Es gibt kein besseres Training von Stressresistenz, Multitasking-Fähigkeit und Improvisationstalent als die Kindererziehung. Denn wer versucht freiwillig während des Staubsaugens mit dem Baby am Arm Essen zu kochen und sich gleichzeitig mental auf einen anstehenden Termin beim Kinderarzt vorzubereiten. Perfektes Time-Management, strukturiertes Arbeiten und vorausschauendes Denken zeichnen gute Familienmanager aus.
Schnell geraten Eltern in Gewissenkonflikte, wenn die Kinderbetreuung unter hoher Arbeitsbelastung oder den Rahmenbedingungen der Arbeit leiden muss. Dies bremst Motivation, Einsatzbereitschaft und lenkt auch ungemein ab.
Nicht zuletzt reagieren hier bereits viele Arbeitgeber – große wie auch kleine Unternehmen und schaffen sinnvolle Möglichkeiten um den Spagat zwischen Kind und Karriere einfacher zu gestalten.
Welche Möglichkeiten gibt es für beide Seiten?
Für Arbeitnehmer

  • private Betreuung z.B. durch Familienmitglieder, Au-pairs
  • von Jugendämtern vermittelte Tagesmütter oder Tagesväter (auch solche gibt es) die in der Regel sehr flexibel sind
  • Kindertagesstätten / Kinderkrippen mit professioneller Betreuung

Für Arbeitgeber

  • Flexibilisierung der Wochen Arbeitszeiten (was sich übrigens 71% der Eltern mit Kindern unter 18 Jahren wünschen)
  • betriebliche Ferienprogramme / halb- oder ganztags
  • Je nach Betreuungsbedarf betrieblich unterstützte Familienkrippen oder Mini-Kitas
  • Inhousebetreuung in Notfall- Situationen oder das Schaffen einer passenden Umgebung im Unternehmen
  • Einrichtung einesEltern-Kind-Zimmers wie es in vielen größeren Unternehmen und Behörden Einzug gefunden hat.

Doch was wollen Eltern wirklich?

  • mit seinen Bedürfnissen ernst genommen zu werden, auch wenn ein Termin im Kindergarten für Außenstehende vielleicht nicht die größte Priorität zu haben scheint.
  • die Akzeptanz der Kollegen
  • Flexibel sein – Fast 80 Prozent der Frauen und rund 70 Prozent der Männer würden gerne flexible Arbeitszeiten in Anspruch nehmen. Als Hauptursache für den Wunsch nach Flexibilisierung nennen sie die Vereinbarkeit von Familie, Kindern und Beruf.

Müssen auch Sie den Spagat zwischen Familie und Karriere meistern und was würde Ihnen dabei wirklich helfen? Wir freuen uns über Ihre Kommentare auf unserer Facebook-Seitewww.facebook.de/zeitconcept  
Bildrechte: © cirquedesprit – Fotolia.com

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