NEEIIIIN tu es nicht – und schon gar nicht auf Facebook! - Tipps für Ihre persönliche Social-Media –Strategie
NEEIIIIN tu es nicht – und schon gar nicht auf Facebook! – Tipps für Ihre persönliche Social-Media –Strategie

Somit muss man sich in der Bewerbungsphase, wie auch im beruflichen Alltag, Gedanken über seinen ganz persönlichen Social-Media-Auftritt machen.
Generell sollte man sich die Frage stellen, wie man selbst mit dem Thema umgehen möchte: offensiv oder defensiv?
Offensiv:

  • Wählen Sie die Plattformen auf denen Sie gefunden werden möchten. XING und LinkedIn sind top für berufliches. Facebook,  Google+ etc. ja eher für privates gedacht. Aber alle sind bei Google gut zu finden und geschickt kombiniert kann man sich einfach und unkompliziert ins rechte Licht rücken.
  • Gleichen Sie alle Ihre Profile an Ihren Lebenslauf an und vermeiden Sie inhaltliche Konflikte. Wer im Lebenslauf der Sales-Agent ist, sollte sich auf XING nicht zum Vertriebsleiter machen.
  • Vermarkten Sie sich und zeigen Sie im Profil, wofür Sie sich interessieren und wo Ihre Stärken sind. Teilen Sie ruhig mal beruflich relevante Inhalte.
  • Pflegen Sie Ihr Netzwerk und bauen Sie es aus. Nutzen Sie Funktionen wie die „Circles“ bei Google oder die neu eingeführten Listen bei Facebook, um Beruf und Privates zu trennen. Das macht es einfach Urlaubsfotos z. B. von Kollegen oder dem Vorgesetzten fern zu halten.
  • Geben Sie in Ihren Bewerbungsunterlagen an, wo man weitere Informationen über Sie findet.
  • Geben Sie Profile oder aussagekräftige Teile für Besucher und Google frei (bei XING z. B. unter Einstellungen/Privatsphäre)

Defensiv:

  • Löschen Sie Profile, die Sie nicht oder nicht mehr pflegen. Alte Fotos sind im Führerschein oft ein Lacher, aber den zeigt man ja auch nicht jedem!
  • Schalten Sie Informationen nur für Freunde und direkte Kontakte frei.
  • Fügen Sie nur Freunde und gute Bekannte zu Ihren Netzwerken hinzu. Vielleicht sollte man den einen oder anderen auch mal wieder von der Freundesliste streichen oder aus dem Circle kicken.
  • Halten Sie sich bei Posts zurück und überlegen Sie gut, was Sie wo veröffentlichen – das Internet vergisst bekannter maßen nichts.
  • Bedenken Sie auch, dass Inhalte bei Google indexiert werden, die vielen Leuten gar nicht bewusst sind, wie z.B. Rezensionen bei Amazon Ihres letzten Einkaufs.

Zu guter letzt sollte sich jeder Mal in die Lage eines Personalers versetzen und einen Blick von außen auf sein Internetprofil werfen. Sollten Sie dann auf Inhalte stoßen, die Ihnen nicht oder nicht mehr gefallen, gibt es hier Tipps zum Löschen der Inhalte aus dem Web!
Ihr zeitconcept-Team

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