Keine Frage beschäftigt uns – auch schon in jungen Jahren – so intensiv wie die Frage nach der Berufswahl. Meist werden Kinder schon während der Schulzeit von Verwandten und Bekannten gefragt, was sie denn mal werden wollen, wenn Sie groß sind. Als Kind haben Sie diese Frage wahrscheinlich meist mit der Nennung eines Berufs beantwortet, der einen gewissen Vorbild-, wenn nicht sogar Heldencharakter aufweist. Etwa Feuerwehrmann, Polizist oder Arzt.
Einige Jahre später stellen Sie fest, dass Sie das ja überhaupt nicht interessiert und in keinerlei Hinsicht Ihren Interessen entspricht. Im Laufe Ihrer Schulzeit haben Sie sicher so einiges ausprobiert und herausgefunden, was Ihnen liegt und was nicht. Und gegen Ende der Schulzeit muss endlich eine Antwort auf die Frage, was Sie denn mal werden wollen, her. Denn nun wird es Zeit sich zu entscheiden.
Aber vielleicht haben Sie ja Ihren Traumjob bereits gefunden – in Ihrem Hobby. Wenn Sie beispielsweise ein Computer-Genie sind, würde eine Laufbahn in der IT-Branche nahe liegen. Wenn Sie aber in der Welt der Zahlen zuhause sind und in Mathe Nachhilfe gegeben haben, könnten Sie ja Mathelehrer werden.
Viele Hobbies liefern uns einen direkten Bezug zum Beruf. Sie sollten sich also genau mit Ihren Hobbies auseinander setzen – vielleicht steckt hinter dem einen oder anderen sogar Ihr Traumjob.
Beispiele von Menschen, die Ihre größte Leidenschaft zu Ihrer Profession gemacht haben gibt es genug. Und auch nicht so berühmte, wie Steve Jobbs oder Bill Gates, die schon in der Garage ihrer Eltern zu basteln angefangen haben. Mit der steigenden Bedeutung des Internet und der Sozialen Netzwerke haben sich dort ganz neue Wege und Möglichkeiten aufgetan. So gibt es mittlerweile schon einige Digital Natives, die mit IhrenArtikeln oder mitVideos Geld verdienen, indem sie diese regelmäßig auf dem eigenen Blog oder in Youtube posten.
Eines haben aber all diese Beispiel gemeinsam: Jeder der Erfolg hatte, hatte genug Ehrgeiz und Durchhaltevermögen, bis sich der Erfolg dann auch tatsächlich einstellte. Denn nicht selten ist der Weg vom Hobby zum Beruf, mit dem man sich seinen Lebensunterhalt verdienen kann, steinig und mit Rückschlägen gepflastert. Und auch, wenn nicht alle reich wurden, sind sie doch ein Stück glücklicher und zufriedener. Wenn Sie also einen Traum haben, den Sie gerne ausleben würden – mit Ehrgeiz, Motivation, Kreativität und einer Portion Glück wird es Ihnen sicher gelingen.
Aber was ist, wenn Sie Ihr Hobby nicht direkt zum Beruf machen können oder wollen? Kann es Sie noch in einer anderen Weise bei der Jobfindung helfen? Diese Frage beantworten wir Ihnen in unseremnächsten Artikel, am kommenden Mittwoch.
 
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Bild: gettyimages

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