Das Ehrenamt ist „eine Tätigkeit die freiwillig, gemeinwohlorientiert und unentgeltlich erfolgt“ (Quelle). Die größten Tätigkeitsbereiche des Ehrenamtes finden sich im Sport, im Sozialwesen, im Naturschutz, in der Kirche, in der Politik, in der Justiz sowie im Rettungsdienst. In Deutschland ist der Anteil der ehrenamtlich tätigen Menschen über die letzten Jahre hinweg angestiegen. Laut einer Studie liegt der Anteil der Personen über 14 Jahren, die ein Ehrenamt bekleiden in Deutschland bei 36 %. Soziales Engagement liegt also voll im Trend.
So engagieren sich beispielsweise auch immer mehr Studenten für das Gemeinwohl. Dies wirkt sich natürlich auch positiv auf ihren Lebenslauf aus. Es ist aber auch eine gute Möglichkeit heraus zu finden, welche Richtung man später beruflich einschlagen möchte. Und da es an Hochschulen und Universitäten sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt – diese reichen von Sport, über Hochschulpolitik bis hin zum Theaterclub – sollten Sie einfach das machen, was Ihnen am meisten Spaß macht. Klingt zwar banal, kann aber der Schlüssel zum späteren Berufswunsch sein. Darüber hinaus können Sie durch solch ein außer universitäres Engagement sehr viel fürs Leben lernen und sich auch persönlich weiter entwickeln. Wenn Sie sich also beispielsweise in einer Initiative engagieren, die die Studiengebühren abschaffen möchte oder sich für den Erhalt des Semestertickets einsetzt, können Sie ganz nebenbei Schlüsselqualifikationen wie rhetorische Fähigkeiten oder Organisationstalent entwickeln. Und genau dies wird Ihnen im beruflichen Alltag ganz bestimmt von Nutzen sein.
Auch immer mehr Berufstätige bekleiden ein Ehrenamt. Wobei das in 23% der Fälle in Verbindung mit der aktuellen beruflichen Tätigkeit steht (Quelle), so arbeiten Mediziner beispielsweise gern mal ehrenamtlich im Rettungsdienst. Sehr viele dieser ehrenamtlichen Tätigkeiten stellen sehr hohe Anforderungen an die Persönlichkeit – fördern und stärken sie. Sie machen neue Erfahrungen, sammeln neue Erkenntnisse und erweitern Ihren Horizont. So trainieren Sie beispielsweise durch die Arbeit für den Rettungsdienst Ihr Verhalten in Stresssituationen. Oder stärken Ihre Führungskompetenzen durch die Arbeit als Vorstand Ihres Vereins.
Aber eines liegt wohl ganz klar auf der Hand: das Ehrenamt lässt sich nicht einfach mit anderen Freizeitbeschäftigungen vergleichen – wie beispielsweise dem Golfen. Ehrenamtlich tätig werden heißt, bereit zu sein, Verantwortung zu übernehmen und Durchhaltevermögen zu zeigen.
Kommenden Mittwoch werden wir uns in unserem vierten  undletzten Teil unserer Serie „Hobby und Beruf“ der Frage widmen, ob die Hobbies eigentlich in den Lebenslauf gehören.
 
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Weitere Artikel dieser Serie:

  • Serie Hobby und Beruf – Das Hobby zum Beruf machen (Teil 1)
  • Serie Hobby und Beruf – Wie nutze ich mein Hobby für den Beruf? (Teil 2)

 
Bild: © AK-DigiArt – Fotolia.com

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