Darüber hinaus ist sie nicht nur eine Stadt mit internationalem Flair, sondern auch mit Geschichte. Diese beginnt bereits in der Jungsteinzeit und von dieser Zeit an wurde die Region, in der sich heute die Hessenmetropole befindet, kontinuierlich besiedelt, bis sie am 22. Februar 794 ihre erste schriftliche Erwähnung als Ort am Flusse Main in einer Urkunde Kaiser Karls des Großen für das Kloster St. Emmeram inRegensburg fand. Bereits zur Zeit der Merowinger war Frankfurt zeitweise die wichtigste königliche Pfalz der Ostfranken und wurde im Jahr 1220 sogar zur freien Reichsstadt ernannt. In der Folgezeit fanden erst die Königswahlen der römisch-deutschen Könige statt und ab 1562 wurden sogar die Kaiser in Frankfurt gekrönt. Der letzte von ihnen im Jahre 1792. 1806 fiel die Stadt allerdings an Karl Theodor von Dalberg, einen Erzbischof und Staatsmann, und verlor somit seine Eigenständigkeit. All zu lange brauchten die Frankfurter aber nicht auf die Rechte und Vorteile der Selbstregierung, die der Titel der freien Reichsstadt mit sich brachte zu verzichten, da sie diese bereits 1815 durch den Beschluss des Wiener Kongresses zurück erhielten. Dieser erklärte Frankfurt am 8. Juni 1815 zur freien Reichsstadt innerhalb des Deutschen Bundes. Im Gegensatz zu Hamburg, Berlin und Lübeck – die sich diese Stadtfreiheit bis heute bewahren konnten – verlor Frankfurt am 02. Oktober 1866 endgültig seine Unabhängigkeit, als die Stadt von Preußen annektiert wurde. Diese Annexion war allerdings kein Nachteil für die Stadt, das zeigt nicht nur das Bevölkerungswachstum, sondern auch die Entwicklung Frankfurts zum Industriezentrum. Im Ersten Weltkrieg, weitgehend verschont geblieben, erlebte Frankfurt in den 1920er Jahren seine Blüte, die allerdings durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs jäh gedämpft wurde. Aus diesem ging die Stadt schwer beschädigt hervor, da durch Luftangriffe ca. 70% der Innenstadt zerstört wurden. Ein Großteil der alten Bausubstanz wurde leider nicht mehr wieder hergestellt, da sich der in den 1950er Jahren stattfindende Wiederaufbau nicht sonderlich an den alten Strukturen orientierte. Dies zeigt sich im Bild des Stadtkerns von Frankfurt am Main durch eine autogerechte Straßenführung sowie eine teils sehr moderne Altstadtbebauung bis heute.
Des Weiteren ist das heutige Frankfurt stark geprägt von der erneuten Entwicklung zur Metropole, die in den Nachkriegsjahren statt fand und 1998 sogar die Europäische Zentralbank (EZB) – die seitdem dort ihren Sitz hat – an den Main zog. Somit ist die Stadt heute Mittelpunkt der dynamischen Frankfurt-Rhein-Main-Region und einer der führenden europäischen Unternehmensstandorte. Diesegesamte Region zählt aktuell 5,52 Millionen Einwohner sowie 365.000 Unternehmen, die dort ansässig sind. Der größte Wirtschaftsbereich liegt im Tertiären Sektor und heißt „Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“. Untermalt wird diese These von der Tatsache, dass neben der EZB auch die Deutsche Bank, die Commerzbank sowie die KfW ihren Hauptsitz in der Hessenmetropole haben. Auch bildet das Frankfurter Parkett den zweitgrößten Aktienmarkt Europas. Doch nicht nur der Finanzsektor hat in Frankfurt wirtschaftliche Bedeutung. Ihre Schlagkraft verdankt die Frankfurter Wirtschaft neben dem Frankfurter Flughafen – Deutschlands größter Flughafen und somit auch einer der größten Arbeitgeber in der Region – einem Branchenmix verschiedenster Unternehmen und Betriebsgrößen aus den Bereichen Logistik, IT/ Telekommunikation, Unternehmensberatung, Pharma- und Chemieindustrie sowie Automotion und Automotive.
Neben Unternehmen aus den oben genannten Branchen sind für unsere Anfang 2012 gegründete Geschäftsstelle außerdem Firmen aus den folgenden Bereichen wichtig: Facility Management, Wirtschafts- und Steuerberatung, sowie Anwaltskanzleien.
Haben wir Sie nun neugierig machen können, auf diese wunderbare Metropole am Main?  Auf dieMetropole im Kleinformat, in der es einerseits so dynamisch und schnell zugeht, wie sonst nirgendwo und Sie auf der anderen Seite absolute Erholung und Entspannung in Deutschlands größtem Stadtwald oder in einer der vielen Apfelweinkneipen finden können… Unsere Kollegen vor Ort freuen sich bereits auf Sie (Bewerberformular +Personalanfrage) – gerne auch perTelefon oder E-Mail.
Isch mach weidä und auf Wiedersehen in Frankfurt am Main!

Team Frankfurt von links nach rechts: Herr Eckardt,
Herr Schmidt und Herr Schumann
 
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Bild: R by La-Liana/ pixelio.de, zeitconcept (Gruppenfoto)

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