Tipps und Tricks für die Bewerbung in der Zeitarbeit

Eine Bewerbung ist oft der erste Schritt und ein Türöffner zu einem neuen Job. Wer erfolgreich sein und die Tür nicht sofort vor der
Nase zugeschlagen bekommen möchte, der sollte einige Sachen dabei beachten. Diese Regel kann man für alle Unternehmen anwenden.

Das gilt auch für Personaldienstleister, ob der Schwerpunkt jetzt auf Zeitarbeit oder Personalvermittlung liegt, spielt dabei keine Rolle.

Der Personaldienstleister ist der neue Arbeitgeber oder der Vermittler zwischen dem Bewerber und dem Kunden der Zeitarbeitsfirma. Er hat einen guten Ruf und neue Aufträge bei seinen Kunden zu verlieren. Daher achtet ein Zeitarbeitsunternehmen sehr stark darauf, welches Interesse und welche Motivation der potenzielle neue Kollege hat. Zudem ist es auch sehr wichtig, über welche Hard und Soft Skills der Bewerber verfügt.

Soviel zu der Theorie. Was heißt das genau? Wir haben uns mit dem Thema beschäftigt und unsere Kollegen in den Geschäftsstellen befragt, was Ihnen besonders bei einer Bewerbung wichtig ist. An dieser Stelle schon mal vielen Dank für Eure/Ihre Tipps :-).

  • Kontaktdaten: Ganz wichtig sind immer vollständige Kontaktdaten mit anzugeben. Besonders wichtig ist die Telefonnummer. Per Telefon haben wir die Möglichkeit, den Bewerber erstmal kennen zu lernen, Rückfragen zu den Unterlagen zu stellen und ihn zu uns einzuladen. Per E-Mail ist das oft umständlicher und langwieriger.
  • Anschreiben: Dies ist interessant für uns, da wir dadurch herausfinden können, welche Motivation und Interesse der Bewerber hat. Auch wichtig ist unter anderem,
    • dass Sie erwähnen, was Sie gerne machen möchten. Besonders wichtig bei Initiativbewerbungen,
    • Ihre Stärken herausarbeiten,
    • ab wann Sie die neue Stelle antreten können,
    • wann Sie arbeiten können z. B. wenn Sie nur an bestimmten Tagen der Woche Zeit haben,
    • wie weit Sie im Umkreis von Ihrer Arbeitsstelle fahren können bzw. wollen,
    • ob Sie einen Führerschein haben und ob Sie ein eigenes Auto besitzen oder mit den Öffentlichen unterwegs sind,
    • ob es für Sie möglich ist bzw. ob Sie bereit wären auch Schicht zu arbeiten,
    • welche Gehaltsvorstellungen Sie haben,
    • die Referenznummer im Betreff mit anzugeben, falls diese vorhanden ist

Und trotz der vielen Tipps bitten wir Sie zur Länge des Anschreibens: In der Kürze liegt die Würze :-).

  • Lebenslauf: Ganz anderes wie beim Anschreiben können Sie diesen gerne ausführlicher halten. Beim Werdegang tippen, sollten Sie ein Auge auf folgende Sachen haben:
    • Vermeiden Sie Lücken im Lebenslauf.
    • Achten Sie darauf, dass die Zeiträume, die in den Zeugnissen oder Qualifikationen angegeben sind, mit dem Geschriebenen übereinstimmt.
    • Schreiben Sie etwas zu den einzelnen Stationen bei den Arbeitgebern auf. Was waren Ihre Hauptaufgaben? Was haben Sie dort gemacht, dass vielleicht für den neuen Job interessant seinen könnte? Konzentrieren Sie sich hier jedoch auf die wichtigsten Qualifikationen.
    • Geben Sie Referenzen von früheren Arbeitgebern an. Für uns ist es sehr hilfreich, wenn wir einen ehemaligen Chef von Ihnen anrufen können.
    • Legen Sie gerne auch ein Bild von Ihnen dem Lebenslauf bei. Damit haben wir schon mal einen ersten Eindruck von Ihnen. Wenn Sie aber das nicht wünschen, dann ist dies nicht erforderlich. Laut AGG LINK ist dies kein muss mehr.
  • Anhänge: Konzentrieren Sie sich bei den Zertifikaten auf die wichtigsten und aktuellsten. Die letzten drei Zeugnisse der Arbeitgeber reichen vollkommen aus.

Das Ganze haben wir in einer Checkliste für Sie zusammengefasst. Noch einfacher gestaltet sich unser Bewerbungsformular. Dort sind schon alle Fragen zum Ausfüllen vorgegeben.

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Bild: Kurhan/ Fotolia

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