Wer riecht denn hier so streng? Sag’s durch die Blume – aber wie?“

Aussagen wie „Du stinkst!“ sind nicht besonders diplomatische Lösungen. Sie verletzten eher den anderen und führen nicht zu einem guten Betriebsklima. Meist weiß der Kollege im Vorfeld gar nicht, dass er übel riecht und daher die Kollegen einen Bogen um ihn machen. Gegen den abendlichen Genuss von Knoblauchzehen oder dem Partygeruch von letzter Nacht hat man auch meist nichts dagegen, da dies ja maximal einen Tag anhält. Was ist aber, wenn der Kollege sich zum Dauerstinker entpuppt? Anstrengend kann es da nicht nur bei einem Übermaß an Schweiß- und/oder Mundgeruch, sondern auch bei dauerhaft zuviel Parfüms der Fall werden.
Ein Wink mit dem Zaunpfahl, wie z. B. das Fenster aufzureißen, sobald der Kollege in den Raum kommt oder ihn ständig zu fragen, ob er nicht eine Kaugummi möchte, sind da wenig Ziel führend. Am Ende glaubt der Kollege Sie sind Frischluftfanatiker und wollen unbedingt Ihre ollen Kaugummis loswerden.
Am besten ist in diesem Fall den Kollegen die Problematik unter 4-Augen schonend bei zubringen. Über ihn zu tratschen und ihn gar schlecht zu machen ist nicht die feine englische Art. Dabei sollte man nicht sofort von mangelnder Hygiene ausgehen. Geschickter ist es z. B. von einem Bekannten zu reden, der auch ein Magenproblem hatte oder dass es vielleicht an der falschen Kleidung liegt z. B. am falschen Material, bei dem es vorprogrammiert ist stark zu schwitzen. Geben Sie ihm die Chance sich zu erklären und sich zu ändern. Trotz aller Behutsamkeit sollte jedoch klar sein, dass sich etwas ändern muss.
Haben Sie schon Erfahrungen gemacht? Was würden Sie tun? Erzählen Sie uns Ihre Erfahrungen auf Facebook.
 
Bild: © Eric Isselée – Fotolia.com

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