Die perfekte Bewerbung

Wirklich perfekt, liegt im Auge des Betrachters. Gerade für Personaler, Recruiter oder Headhunter ist der Lebenslauf der entscheidendste Part einer Bewerbung.  Im Lebenslauf sollten die wichtigsten Stichworte verfasst sein, benutzen Sie hier niemals lange ausführliche Texte. Personaler bewerten den Lebenslauf in nur wenigen Sekunden und entscheiden dann, ob Sie für die Stelle geeignet sind oder nicht.

Wie gestalte ich meinen Lebenslauf?

Man kann also ruhig schon sagen, der Lebenslauf ist das Highlight einer Bewerbung. Aber wie gestalte ich meinen Lebenslauf zum Highlight für Personaler, Recruiter und Headhunter?

Das Zauberwort heißt „Struktur“. Bringen Sie in Ihren Lebenslauf eine richtige Struktur und saubere Gliederung rein. Nehmen Sie nur klar definierte Überschriften. Heben Sie sich aus der Masse hervor, indem Sie mit dem wichtigsten Punkt beginnen. Was haben Sie als letztes für eine Tätigkeit ausgeübt? Worin liegen Ihre Stärken? Welche Erfahrungen aus dieser Tätigkeit können Sie positiv hervorheben?  Erst danach listen Sie entgegen der chronologischen Reihenfolge Ihre weiteren ausgeübten Stationen auf. Aber hier auch immer daran denken, die Aufgabengebiete einzufügen. Wenn Sie diesen Tipp beherzigen, könnte es im besten Fall eine perfekte Bewerbung werden.

Es gibt im World Wide Web unzählige Anbieter für Bewerbungsvorlagen. Natürlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und es fällt auch schwer, selbst ein eigenes Design zu entwerfen, und sind wir mal ehrlich, es ist auch nicht notwendig.

Gerade Personaler haben ein Auge dafür entwickelt und sehen sofort, ob eine Bewerbung authentisch  oder ein Bewerbungsmuster aus dem Internet ist. Hier gibt es viele Fettnäpfchen, wo man genüsslich reintreten kann und schwer wieder raus kommt. Um das zu verhindern, geben wir Ihnen eine kleine Übersicht, wie Sie es am besten nicht machen.

So am Besten „NICHT“.

Die lieben Rechtschreib – und Grammatikfehler sind ungeschlagen auf Platz 1. Wem ist es nicht schon einmal passiert, 100 Mal durchgelesen und jedes Mal über diesen Fehler hinweg gelesen. Auch das Rechtschreibprogramm hat so seine Tücken, daher immer noch die Bewerbung von einem anderen Paar Augen checken lassen. So sind Sie Ihrem Ziel, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, einen Schritt näher gekommen.

Auch ganz schlecht, und ein absolutes No-Go. Sie haben den Ansprechpartner falsch geschrieben. Glauben Sie mir, wie oft ich schon als den ehemaligen Verkehrsminister Dobrindt betitelt worden bin, kann ich schon nicht mehr zählen. Oder noch besser, einen Namen der überhaupt nicht zur Firma gehört. Das kann passieren, wenn im Anschreiben noch die Daten von der Firma stehen, wo man sich auch beworben hat. Schließlich werden ja mehrere Bewerbungen geschrieben. Hier gilt, bitte den Namen checken, bevor Sie die Bewerbung abschicken.

Einen Roman schreiben? Bei der Bewerbung brauchen Sie nicht zum Bestseller Autor werden. Der ideale Lebenslauf ist zwei, maximal drei Seiten lang und enthält Ihre wichtigsten Stationen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Bei Ärzten, Ingenieuren zum Beispiel. Hier sind wir wieder bei der „Struktur“ angelangt. Es gilt, kurz, knackig und prägnant, damit der Personaler Ihre Bewerbung  an erster Stelle setzt und Sie dann zu einem Vorstellungsgespräch einlädt.

Noch ein wichtiger Hinweise zum Schluss. Wenn Sie Ihre Bewerbung online verschicken, sollten Sie das Anschreiben, den Lebenslauf und Zeugnisse in einer einzigen PDF-Datei versenden. Der Vorteil ist, dass die Personaler alle wichtigen Dokumente von Ihnen direkt parat haben.

Wir drücken Ihnen die Daumen für Ihre Bewerbung. Jetzt sollte ja nichts mehr schief gehen.

Testen können Sie es gleich auf unserer zeitconcept Jobbörse

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Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Autor: Sandra Dobritz

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